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Gartenbau Abrechnung & Saisonplanung Schweiz – digitaler Ablauf | Werkli

Werkli für Garten und Landschaftsbau

Saisonarbeit, wechselnde Teams, Pflanzenmaterial pro Projekt: Wo Gartenbaubetriebe in der Schweiz täglich Stunden und Marge verlieren – und wie ein digitaler Ablauf das stoppt.

Der teuerste Moment im Gartenbau: Saisonende

April bis Oktober: Teams auf fünf Baustellen gleichzeitig, Pflanzenanlieferungen, Pflasterarbeiten, Unterhaltseinsätze. Wetter erzwingt Umplanungen. Drei Mitarbeiter wechseln wöchentlich zwischen Projekten.

Im Oktober sitzt der Chef am Tisch und versucht zu rekonstruieren, wer wie viele Stunden auf welchem Projekt gearbeitet hat. Stunden auf Zetteln, Material auf einem anderen Zettel, Geräteeinsatz im Kopf.

Das Ergebnis: Stunden werden nicht vollständig verrechnet, Materialpositionen fehlen auf der Rechnung, Pflanzenmaterial wird pauschal geschätzt statt positionsgenau ausgewiesen. Die Marge der gesamten Saison schmilzt in der letzten Buchungsrunde.

Dieser Artikel zeigt, wo die grössten Verluste entstehen und was dagegen getan werden kann – ohne grossen Systemwechsel.

Problem 1: Stunden, die dem falschen Projekt zugeordnet werden

Im Gartenbau ist die Stundenerfassung strukturell schwierig. Ein Gärtner beginnt morgens mit Pflanzarbeiten auf Baustelle A, hilft nachmittags auf Baustelle B mit dem Bagger, und fährt abends auf Baustelle C für eine Abnahme vorbei.

Am Ende des Tages erinnert er sich ungefähr. Der Chef ergänzt aus dem Gedächtnis. Das Resultat ist eine Stundenzuteilung, die eher Schätzung als Faktengrundlage ist.

Bei Regieaufträgen, wo nach effektivem Aufwand abgerechnet wird, ist das direkt Marge, die verloren geht.

Was dagegen hilft: Zeiterfassung pro Projekt, direkt auf dem Mobilgerät, mit Start-Stopp-Logik. Jede Session ist dem richtigen Projekt zugeordnet – nicht nachträglich zugewiesen, sondern in dem Moment, wo der Gärtner mit der Arbeit beginnt.

Problem 2: Pflanzenmaterial, das auf der Rechnung fehlt

Unterschied zu anderen Gewerken: Im Gartenbau ist das Material oft teurer als die Stunden. Sträucher, Bäume, Substrat, Pflastersteine, Dünger – einzelne Positionen schnell im Wert von mehreren hundert Franken.

Wer das Material nicht positionsgenau zum richtigen Projekt erfasst, rechnet pauschal ab. Pauschal heisst fast immer zu wenig – weil niemand in der Lage ist, sämtliche Einzelpositionen einer ganzen Saison aus dem Kopf zu rekonstruieren.

Was dagegen hilft: Ein branchenspezifisches Leistungsverzeichnis mit Pflanzenmaterial, Substrat, Gerätepositionen und Arbeitsleistungen. Was auf der Baustelle verbraucht wird, wird direkt dem Projekt zugeordnet – mit Menge, Einheitspreis und automatischer Übernahme in die Rechnung.

Problem 3: Wetterwechsel bringen die Planung durcheinander

Regen am Montagmorgen. Die geplante Pflasterung muss warten. Drei Gärtner stehen ohne Einsatz. Der Chef telefoniert durch, um die Woche umzuplanen. Wer kann auf welche Baustelle? Was ist wetterunabhängig? Wer hat heute Materiallieferung?

Diese Umplanung kostet in der Hochsaison mehrmals pro Woche eine halbe Stunde – und läuft trotzdem oft nicht glatt, weil nicht alle Mitarbeiter erreichbar sind oder die neue Planung nicht rechtzeitig kommuniziert wird.

Was dagegen hilft: Drag & Drop-Einsatzplanung, bei der Änderungen sofort auf dem Mobilgerät des Mitarbeiters erscheinen. Kein Anruf, kein WhatsApp-Wirrwarr. Der Gärtner öffnet morgens die App – und sieht, wo er heute hingeht.

Problem 4: Mehrere Ansprechpartner pro Projekt, keine zentrale Ablage

Im Gartenbau sind die Auftraggeber selten einfach: Privatgarten mit Bauherr, Mehrfamilienhaus mit Verwaltung und Hauswart als Ansprechpartner, Gemeindeanlagen mit Betriebsleiter und Buchhaltung an verschiedenen Adressen.

Wer auf Papier arbeitet, verliert den Überblick. Welche Adresse gilt für die Rechnung? Wer hat die Pflanzenliste abgenommen? Welcher Ansprechpartner war bei der Abnahme dabei?

Was dagegen hilft: Mehrere Kontakte und Adressen pro Projekt, zentral abgelegt, jederzeit abrufbar – vom Büro und vom Mobilgerät.

Problem 5: Die Rechnung kommt zu spät

Der Gärtner ist ein Macher. Abrechnung liegt nicht im Blut. Viele Gartenbaubetriebe stellen Rechnungen am Ende einer Auftragsphase aus – nicht unmittelbar nach dem Einsatz.

Das klingt wie ein Kleinigkeit. Es ist ein Cashflow-Problem. Wer eine Rechnung 30 Tage später ausstellt und danach nochmals 30 Tage Zahlungsziel gibt, finanziert Pflanzenmaterial und Löhne über 60 Tage vor.

Was dagegen hilft: Rapport auf der Baustelle abschliessen, Kunde unterschreibt, Rechnung im Büro per Klick erstellen. Kein Zwischenstopp, keine Nachbearbeitung, kein Abtippen. Die Rechnung geht am gleichen Tag raus.

Saisonarbeit und wechselnde Teams: Das strukturelle Problem

Gartenbaubetriebe haben gegenüber anderen Handwerksbetrieben eine besondere Herausforderung: Die Saisonspitze bringt temporäre Mitarbeiter, Aushilfen, Praktikanten. Wer gerade auf dem Betrieb ist und wer nicht, wechselt monatlich.

Ein starres System, das aufwändig eingerichtet werden muss, funktioniert hier nicht. Mitarbeitende müssen in wenigen Minuten in die App eingeführt werden können – ohne IT-Schulung.

Die Anforderung an eine digitale Lösung im Gartenbau ist deshalb: maximale Einfachheit auf dem Mobilgerät, minimaler Einrichtungsaufwand, Offline-Fähigkeit für Standorte ohne Netz.

Nachkalkulation im Gartenbau: Was die meisten Betriebe nicht machen – und warum es teuer ist

Nachkalkulation bedeutet: Nach Projektabschluss prüfen, ob der tatsächliche Aufwand mit der Offerte übereinstimmt. Haben wir die Stunden richtig kalkuliert? Haben wir das Material korrekt eingepreist? War der Geräteeinsatz rentabel?

Die meisten Gartenbaubetriebe machen keine systematische Nachkalkulation – nicht weil sie es nicht wollen, sondern weil die Daten fehlen. Wenn Stunden geschätzt und Materialien pauschal abgerechnet werden, ist eine sinnvolle Nachkalkulation nicht möglich.

Wer Stunden und Material positionsgenau pro Projekt erfasst, hat am Ende der Saison die Basis, um Kalkulationen für die nächste Saison zu verbessern: Welche Auftragstypen sind rentabel? Wo wird systematisch zu wenig verrechnet? Welche Pflanzenkategorien haben die grösste Differenz zwischen Einkauf und Verrechnung?

Diese Daten entstehen nicht durch aufwändige Auswertungen. Sie entstehen als Nebenprodukt sauberer Erfassung.

Was ein digitaler Workflow im Gartenbau konkret verändert

Regen am Morgen: Telefonrunde, Umplanung per WhatsApp ➡️ Drag & Drop, Team sieht Änderung sofort

Pflanzenmaterial verrechnen: Schätzung am Monatsende ➡️ Direkt beim Einsatz positionsgenau erfasst

Stunden auf 3 Baustellen: Abendrekonstruktion aus Gedächtnis ➡️ Start-Stopp pro Projekt, automatisch zugeordnet

Rechnung nach Abschluss: 1–3 Wochen Verzögerung ➡️ Rapport → QR-Rechnung, gleicher Tag

Saisonende: Bürowochenende zur Nachbearbeitung ➡️ Laufend erfasst, keine Rückstände

Häufige Fragen von Gartenbaubetrieben

Funktioniert die App auch, wenn kein Netz auf der Baustelle vorhanden ist?
Ja. Alle Daten werden lokal auf dem Gerät gespeichert und synchronisieren automatisch, sobald wieder Verbindung besteht. Für Baustellen in ländlichen Gebieten oder Untergeschossen ohne Netz ist das entscheidend.

Wie erfasse ich Maschinenstunden und Geräteeinsatz pro Projekt?
Geräte werden als eigene Positionen im Leistungsverzeichnis hinterlegt – mit Einheitspreis pro Stunde oder pro Einsatz. Der Gärtner wählt auf der Baustelle aus, was eingesetzt wurde. Die Position landet direkt in der Abrechnung.

Kann ich temporäre Mitarbeiter einfach hinzufügen und wieder entfernen?
Ja. Mitarbeitende werden im System angelegt und können jederzeit aktiviert oder deaktiviert werden. Die Einarbeitungszeit in die App liegt bei rund 10–15 Minuten.

Was kostet Werkli für einen Gartenbaubetrieb?
Ab CHF 50 pro Monat für einen Benutzer. Für Teams mit mehreren Mitarbeitenden gibt es gestaffelte Pläne. Monatlich kündbar, keine Einrichtungsgebühr, 30 Tage gratis testen ohne Kreditkarte.

Kann ich die App auch für Unterhaltsverträge mit wiederkehrenden Einsätzen nutzen?
Ja. Wiederkehrende Aufträge werden als Projekte angelegt. Einsätze werden in der Kalenderplanung eingetragen und sind für die Mitarbeitenden direkt in der App sichtbar.

Fazit

Der grösste Marge-Verlust im Gartenbau entsteht nicht auf der Baustelle. Er entsteht in der Lücke zwischen Einsatz und Abrechnung: in der Zeit, in der Stunden aus dem Gedächtnis rekonstruiert, Materialpositionen geschätzt und Rechnungen verzögert werden.

Ein digitaler Workflow schliesst diese Lücke – nicht mit komplizierter Software, sondern mit einer App, die auf der Baustelle in Sekunden bedient wird und deren Daten direkt in die Abrechnung fliessen.

Werkli für Garten- und Landschaftsbaubetriebe in der Schweiz:
Saisonplanung, mobile Stundenerfassung, Materialtrennung pro Projekt und QR-Rechnung in einem System.

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