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Wie erstellt man digitale Regierapporte

analoge Rapporte

Regierapport digital statt Papierzettel: Zeiten, Material und Kundenunterschrift mobil erfassen. So sparen Handwerksbetriebe Zeit und Aufwand.

Regierapport digital: Warum Handwerksbetriebe auf Papier verzichten sollten

Im Handwerk läuft noch vieles über Papier – und der Regierapport ist eines der hartnäckigsten Beispiele. Handgeschriebene Stundenzettel, nachträgliches Abtippen im Büro, fehlende Unterschriften: Wer den Regierapport digital erfasst, spart pro Auftrag echte Arbeitszeit und reduziert Fehlerquellen, die bares Geld kosten. In diesem Artikel erfahren Sie, was ein Regierapport überhaupt ist, warum das klassische Papierformat ein strukturelles Problem im Handwerksbetrieb darstellt – und wie die digitale Alternative in der Praxis funktioniert.

Was ist ein Regierapport – und wann wird er eingesetzt?

Der Begriff Regierapport bezeichnet in der Baubranche und im Handwerk ein Dokument, das Arbeitsleistungen, Materialverbrauch und Geräteeinsatz bei Arbeiten in sogenannter «Regie» festhält. Regie bedeutet: Die Leistungen werden nach tatsächlich erbrachtem Aufwand abgerechnet – im Gegensatz zur Pauschal- oder Einheitspreisabrechnung, bei der ein fester Preis vorab vereinbart wird.

Typische Situationen für den Regierapport:

  • Reparatur- und Unterhaltsarbeiten, bei denen der Umfang erst vor Ort klar wird
  • Nachtragsarbeiten auf einer laufenden Baustelle
  • Kleinaufträge mit wechselnden Materialbedürfnissen
  • Notfalleinsätze bei Wasserschäden, Heizungsausfällen oder Sturmschäden

In all diesen Fällen ist eine lückenlose Dokumentation entscheidend – für die Abrechnung gegenüber dem Kunden, für die eigene Nachkalkulation und als Nachweis im Streitfall.

Die typischen Probleme mit dem Papier-Regierapport

Der Zettel kommt nicht an

Der Monteur füllt den Rapport auf der Baustelle aus. Dann liegt der Zettel drei Tage in der Jackentasche, wird beim nächsten Einsatz vergessen und landet zu spät – oder unleserlich – im Büro. Die Rechnung verzögert sich, der Cashflow leidet.

Unleserliche Handschriften und fehlende Angaben

Arbeitsstunden, Materialpositionen, Gerätezeiten – nicht selten sind Felder leer oder Angaben unvollständig. Das Büro muss nachfragen, der Monteur erinnert sich nicht mehr genau. Positionen gehen verloren.

Doppelte Erfassung kostet Zeit

Was auf dem Baustellenzettel steht, muss im Büro ins Rechnungssystem eingetippt werden. Dieser Schritt produziert Übertragungsfehler und kostet bei mehreren Aufträgen täglich eine signifikante Menge Arbeitszeit – Zeit, die für produktive Tätigkeiten fehlt.

Keine Kundenunterschrift im richtigen Moment

Beim Abnahme-Rapport fehlt häufig die Unterschrift des Kunden – entweder weil dieser nicht erreichbar war oder weil der Monteur keinen Zettel dabei hatte. Ohne Unterschrift entsteht Diskussionspotenzial bei der Rechnung.

Keine Übersicht für die Nachkalkulation

Papierrapporte liefern dem Betriebsleiter keine Daten für die Auswertung. Wie viel Zeit hat Projekt X tatsächlich gebraucht? Wurde das Material vollständig verrechnet? Diese Fragen lassen sich aus einem Papierstapel nicht beantworten.

Regierapport digital erfassen – so funktioniert es mit Werkli

Mit der Rapport-App von Werkli erfasst der Monteur alle Angaben direkt auf dem Smartphone oder Tablet – auf der Baustelle, im Moment des Geschehens. Kein Zettel, kein Nachtippen, keine Verzögerung.

Schritt 1: Projekt öffnen und Positionen auswählen

Der Monteur öffnet das zugehörige Projekt in der App. Die Arbeitspositionen sind bereits im betrieblichen Leistungsverzeichnis hinterlegt – mit Beschreibung und Einheitspreis. Er wählt die erbrachten Leistungen per Klick aus, gibt Mengen und Zeiten ein und ergänzt verwendetes Material.

Schritt 2: Baustellendokumentation per Foto

Fotos von erledigten Arbeiten, von Schäden oder von Materialeinsatz werden direkt in der App aufgenommen und dem Rapport zugeordnet. Die Baustellendokumentation ist damit lückenlos und zeitlich korrekt verankert – Metadaten werden automatisch gespeichert.

Schritt 3: Kundenunterschrift direkt am Tablet

Am Ende des Einsatzes unterschreibt der Kunde den digitalen Stundenzettel direkt auf dem Display. Die Unterschrift ist fester Bestandteil des Rapports und rechtlich als Leistungsnachweis verwertbar. Kein Drucken, kein Scannen.

Schritt 4: Synchronisation und Rechnungserstellung im Büro

Sobald das Gerät wieder Internetverbindung hat, synchronisiert Werkli alle Daten automatisch. Im Büro ist der Rapport sofort sichtbar – vollständig, mit allen Positionen und der Kundenunterschrift. Per Klick wird daraus eine konforme QR-Rechnung erstellt. Kein manuelles Abtippen mehr.

Digitaler Regierapport: Die konkreten Vorteile gegenüber Papier

  • Leistungserfassung direkt auf der Baustelle, in Echtzeit
  • Kein Datenverlust - lokale Speicherung
  • Büroaufwand - Kein Übertrag nötig
  • Kundenunterschrift direkt auf dem Handy/Tablet
  • Rechnungserstellung - per Klick aus dem Rapport
  • Offline Nutzung - auch ohne Internet möglich

Aufmaß digital und Zeiterfassung Handwerk – was noch dazugehört

Ein vollständiger Regierapport digital erfasst mehr als nur Arbeitsstunden. In einem professionellen Handwerksbetrieb gehören dazu:

Materialerfassung : Das verbaute Material sind in Werkli direkt mit dem Rapport verknüpft. Das ermöglicht nicht nur die korrekte Abrechnung, sondern auch die Auswertung, ob ein Auftrag im Budget lag.

Zeiterfassung : Die geleisteten Arbeitsstunden pro Mitarbeiter und Projekt sind in Werkli direkt mit dem Rapport verknüpft. Das ermöglicht nicht nur die korrekte Abrechnung, sondern auch die Auswertung, ob ein Auftrag im Budget lag.

Bautagebuch digital: Alle Rapporte, Fotos und Notizen eines Projekts bilden zusammen ein digitales Bautagebuch, das jederzeit abrufbar ist – für Rückfragen des Kunden, für Versicherungsfälle oder für interne Analysen.

Offline-Funktion: Rapport auch im Funkloch

Ein kritischer Einwand gegen digitale Lösungen im Handwerk: «Auf vielen Baustellen haben wir kein Netz.» Werkli ist dafür konzipiert. Die App speichert alle Daten lokal auf dem Gerät. Der Monteur erfasst den Regierapport digital auch ohne Internetverbindung – im Keller, in der Tiefgarage, auf der Bergbaustelle. Sobald das Gerät wieder Empfang hat, synchronisiert sich alles automatisch. Kein Datenverlust, kein manuelles Nacherfassen.

Für wen lohnt sich der digitale Regierapport besonders?

Grundsätzlich profitiert jeder Handwerksbetrieb, der Leistungen nach Aufwand abrechnet. Besonders relevant ist die Umstellung für:

  • Elektriker, Sanitär- und Heizungsbetriebe mit vielen Unterhalts- und Störungseinsätzen
  • Gipser, Maler und Bodenleger mit variabler Materialmenge pro Auftrag
  • Gerüst- und Fassadenbauer, die regelmässig Regiearbeiten neben Pauschalaufträgen ausführen
  • Bau- und Maurerbetriebe mit Nachtragspositionen auf laufenden Baustellen
  • Betriebe mit mehreren Monteuren, bei denen der Informationsfluss zwischen Baustelle und Büro fehleranfällig ist

Je mehr Mitarbeitende im Einsatz sind und je häufiger Regie­arbeiten anfallen, desto grösser der Effizienzgewinn durch den digitalen Regierapport.

Regierapport digital: Der erste Schritt zur papierlosen Baustelle

Der Regierapport ist oft der erste Berührungspunkt zwischen analogem Handwerksbetrieb und digitaler Prozessoptimierung – weil der Nutzen unmittelbar spürbar ist. Weniger Büroaufwand, schnellere Rechnungsstellung, weniger Diskussionen mit Kunden über geleistete Arbeiten. Wer den Regierapport digital eingeführt hat, stellt fest: Es ist der Einstieg in eine durchgehend digitale Prozesskette von der Offerte bis zur bezahlten Rechnung.

Werkli ist als Handwerkersoftware für Schweizer Betriebe gebaut – praxisnah, ohne unnötigen Overhead und mit einem Preismodell, das auch für kleinere Betriebe funktioniert.

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